
Dieses Jahr stand unter der Bezeichnung Neuanfang. Nach dem Umzug der Barons von München nach Hamburg entschloss man sich zu einer kompletten Umstrukturierung.
Neben der Umbenennung von Eishockeyclub HC München 98 zum Eishockeyclub München (EHC München) kam auch eine komplett neue Struktur in der Vorstandebene. Ein Verwaltungsbeirat wurde dem Vorstand nun zur Seite gestellt Dieser Unterstützte den Vorstand vor allem in finanziellen Fragen.
Im sportlichem Bereich lief alles sehr positiv. Die Vorrunde der Bayernliga Gruppe West schloss man, Punktgleich mit Königsbrunn, als 2. ab. Auf dem dritten Platz landete der EV Landsberg. Insgesammt holte man 23:5 Punkte und schoss 102:28 Tore
In der Zwischenrunde der Bayernliga traf man auf die besten 4 Mannschaften der Ostgruppe. Hier setzte sich Rosenheim klar durch und zählte auch in der Zwischenrunde zu den Topfavoriten auf den ersten Platz. Nach einem sehr enttäuschenden Start mit 6:6 Punkten nach 6 Spielen schaffte man zum Ende der Runde den Sprung auf den 2. Platz. Peter Slapke, der schon im Vorrunden Spiel beim EV Landsberg mit Heizkreislaufbeschwerden zusammen gebrochen ist, wurde nach dem Derbysieg gegen Rosenheim entlassen. Man wollte und konnte das Risiko nicht eingehen, in den Playoffs ohne Trainer da zu stehen. Michael Eibl war nun der neue Starke man hinter der Bande.
Man schloss also die Zwischenrunde mit 20:8 Punkten und 60:36 Toren ab.
Nun kamen die lang erwarteten Playoffs. Die erste Runde überstand man souverän mit 2 Kantersiegen (10:1 und 12:2) gegen Waldkraiburg. Im Halbfinale traff man auf den ewigen Rivalen aus Rosenheim. In 2 hochklassigen Partien vor jeweils ca. 5000 Zuschauern setzten man sich überraschend mit 1:0 und 4:2 durch.
Im Finale stand, der Landesligameister 2002 und Aufsteiger in die Bayernliga, der EV Landsberg 2000.
Es sollte die spannendste Serie der Saison werden. Und das wurd sie auch. Der EHC setzte sich im ersten Spiel mit 2:1 n.P. durch. auch hier waren wieder über 4000 Zuschauer in der sehr gut gefüllten Olympia Eishalle zu München anwesend und feiert die Mannschaft als wäre es schon der Aufstieg gewesen. Das 2. Finalspiel fand nun in Landsberg statt. Vor ausverkauften Haus siegte nun der EV Landsberg mit 2:1 n.P.. Nun kam es also zum dritten und entscheidenden Spiel des Finales. Nach baldiger Führung des EHC München glich der EVL aus und konnte sogar bis zum Ende des 2.Drittels mit 4:2 davon ziehen. Enttäuschung machte sich bei den meisten Münchner Schlachtenbummlern breit. Als die Mannschaft dann das Eisbetrat war alles vergessen. Sie wurde frenetisch empfangen und schaffte das Unmögliche. Man konnte 2:4 in ein 5:4 drehen und gewann damit die Bayerische Meisterschaft 2003.
Nach Saisonende folgte eine Ausserordentliche Mitgliederversammlung in der der komplette Vorstand des EHC München zurück trat. Der neue Vorstand bestand nun aus Herrn Jürgen Bochanski (1. Vorstand), Herrn Dr. Theo Wagner (2.Vorstand), Herrn Herbert Aidelsberger (3.Vorstand), Frau Claudia Pajzderski (Schriftführerin) und Frau Sabina Ewert (Kassier). Hinzu kommen noch Frau Renate Schury und Herr Klaus Hartmann als Kassenprüfer bzw. Revisor.


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