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Die Vorstandschaft war von Coach Gary Prior sehr angetan und bot ihm einen neuen Vertrag an, den Prior auch annahm. Kevin Kühnhackl und Dennis Hipke wurden durch Leonhard Wild ersetzt, was wiederum mit Joey Vollmer ein starkes Goaliegespann in München heißen sollte. Die Kontigentstellen wurden von Mike Burman (bereits im Vorjahr dabei), Rich Bronilla, John Sicinski, Dan Carlson, T.J. Guidarelli und Kris Goodjohn belegt. Während der Saison kamen noch Mike Pandolfo und Dave Noel-Bernier dazu.

Kris Goodjohn sollte negativ in Erinnerung bleiben, verließ er den EHC München bereits nach wenigen Wochen in einer Nacht- und Nebelaktion ohne Einverständnis der Verantwortlichen.

Das erste Bundesligajahr sollte zugleich das schwerste werden. Konnte man in der ersten Pokalrunde die Kölner Haie mit 5:2 besiegen, hatte man es in der Liga sehr schwer. Zwar gingen die ersten Spiele meist nur mit einem Tor unterschied verloren, doch sollte es noch eine bisschen dauern bis man den ersten Sieg für sich verbuchen konnte. Gegen des ESV Kaufbeuren sollte daheim der erste Punkt gefeiert werden, konnte man eine Woche später dann auswärts beim DEL-Absteiger Grizzly Adams Wolfsburg den ersten Sieg nach Penalty für sich entscheiden. Allerdings sollten dann noch zwei Wochen vergehen, bis gegen den Schwenninger ERC auch die ersten 3 Punkte am Stück eingefahren werden sollten.

Mit verstärktem Selbstbewusstsein kam es dann in der zweiten Pokalrunde zu einem richtigen Showdown in der Olympia-Eishalle. Die Hamburg Freezers waren zu Gast und somit die alte Lizenz die drei Jahre am Stück München Barons hieß.

2053 Zuschauer feuerten ihren EHC München aus Leibeskräften an und es gelang eine weitere Sensation, man konnte die Hamburger mit 4:1 zurück an die Elbe schicken. Auch sprechen 30 zu 24 Strafminuten eine deutliche Sprache für ein Pokalspiel dieser Art.

Zurück in der Liga lief es dann wieder weniger optimal, verlor der EHC das ein oder andere Spiel und konnte keine Steigerung in Form von mehreren Siegen in Folge zeigen.

Das Viertelfinale des Deutschen Eishockey Pokals verlor man dann auch gegen den späteren Pokalsieger aus Düsseldorf, den DEG Metro Stars mit 1:4.

Am Ende der Hauptrunde belegte man den elften Tabellenplatz und durfte in der Qualifikationsrunde um den Erhalt in Liga 2 kämpfen.

Konnte man das erste Spiel gegen die Moskitos in Essen noch mit 3:2 für sich entscheiden, so verlor man das Heimspiel zwei Tage später gegen die Tölzer Löwen mit 3:6. Konzentration war von da an gefragtdoch konnte man gegen den ESV Kaufbeuren in einem von beiden Mannschaften starken Spiel wieder nicht gewinnen und fuhr mit einer 4:3-Niederlage wieder nach Hause. Nachdem man die Lausitzer Füchse, zweimal die Wölfe Freiburg in der Verlängerung und anschließend Essen daheim besiegen konnte, kam es in Bad Tölz für den EHC zum vorentscheidenden Spiel um den Erhalt in der 2. Liga. Konnte der EHC gegen die Tölzer Löwen in dieser Saison seine Heimspiele nicht gewinnen so schaffte es auch der ECT nicht vor eigenem Publikum zu triumpfieren. So auch in diesem Spiel, das der EHC München mit 4:0 für sich entscheiden konnte. Am Ende wurde man sogar Tabellenerster dieser Qualifikationsrunde.

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