
Mit Gary Prior und neuen Kontigentspielern startet man
in die neue Saison. Spieler ala Dylan Gyori, Brent Robinson, Robby Sandrock,
Johan Ejdepalm und Mike Kompon sollten für einen Aufschwung und das Erreichen der ersehnten Playoff-Plätze sorgen. Zusammen mit den starken dt. Spielern Zeller, Rautert, Kruck, Schröder und Schneider startete man die Eiszeit 06/07 mit einer recht erfolgreichen Vorbereitung, die bei dem ein oder anderen Fan schon zu diesem Zeitpunkt die Träumerei
anfangen lies.
Nicht mal die klare 0:5 Niederlage im DEB-Pokal gegen den späteren DEL-Vizemeister Sinupret IceTigers aus Nürnberg konnte die aufkommende Euphorie bremsen.
Die Ernüchterung folgte jedoch bald. Schon das erste Saisonspiel in der Olympia-Eishalle verlor man, wie schon im Vorjahr, gegen die Eisbären aus Regensburg. Auch die folgenden Spiele liefen mehr schlecht als Recht, so dass man sich schon sehr früh in der Saison auf den unteren Tabellenplätzen wiederfand.
Auch interne Schwierigkeiten, die mit der Suspendierung von Manuel Hiemer
und dem Abgang von Basti Schwele und Andreas Attenberger endeten, trugen
ihr Übriges bei.
So dauerte es nicht sehr lange, bis auch Trainer Gary Prior in Kritik
geriet und schließlich Anfang Oktober entnervt das Handtuch schmiss.
In der Folgezeit teilten sich Manager Christian Winkler und Harald Birk
den Trainerposten an der Bande. Doch schon am 20.10. konnte der neue Trainer
Pat Cortina, der gleichzeitig noch die ungarische Nationalmannschaft betreute,
für den EHC als Trainer gewonnen werden.
Mit ihm stellte sich dann postwendend der dringend benötigte Erfolg ein und man konnte in den Monaten Nov./Dez. eine fast unheimliche Siegesserie hinlegen und sogar bis auf den dritten Platz in der Tabelle der ASSTEL-Bundesliga hochklettern. Leider hielt der Höhenflug nur bis zur Weihnachtszeit. Unnötige Niederlagen während der Feiertage und vor allem im Januar sorgten dafür, dass es ihm Kampf um die Playoff-Plätze plötzlich wieder sehr spannend wurde. Zwischendurch fiel man auch wieder aus diesen raus. Als man schon das Schlimmste befürchtete, konnte das Team um Pat Cortina jedoch wieder in die Erfolgsspur zurückkehren und auf der Schlussgeraden noch die heiß begehrten Playoff-Plätze erreichen. Entscheidend war hierbei das letzte Auswärtsspiel in Regensburg, dass der EHC mit 3:0 gewinnen und somit seinen 6. Tabellenplatz sichern konnte.
Gerade die Führungsspieler und Kontigentspieler zeigten in dieser Phase ihre Klasse und sorgten für den wichtigen Teamspirit, der den EHC noch in die Playoffs rutschen lies.
Im Viertelfinale der Bundesliga traf man dann auf den für die Zuschauer ungünstigsten, da weitest entfernten Gegner, die Pinguine aus Bremerhaven. Schon im ersten Spiel der Serie in Bremerhaven konnte der EHC dem Favoriten ein Bein stellen und man gewann nach Penaltyschießen mit 4:3. Dank der zurückgewonnen Heimstärke konnten auch die herben zwei Auswärts-Niederlagen (2x 2:8) verschmerzt werden und man zog mit 4:2 Siegen in das Halbfinale ein.
Dort traf man dann auf den Ligakrösus und Tabellenersten der Hauptrunde, die Kassel Huskies. Durch den Kräfteverschleiß im Viertelfinale konnte das Team dem haushohen Favoriten nichts mehr entgegensetzen und verlor die Serie deutlich mit 0:3.
Somit ging eine überaus
erfolgreiche Saison zuende und man feierte dies ausgiebig bei der Saisonabschlussfeier.


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