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Enstehung des Vereins:
Der EHC München wurde am 19.1.1998, unter dem Namen Eishockeyclub HC 98 München (das ursprüngliche Vereinswappen ist links zu sehen)gegründet, um Spielern die keine Chance beim ESC München hatten eine Möglichkeit zu bieten in München Eishockey zu spielen. So bestand die Mannschaft der 1. Saison aus folgenden Ex-ESC- Spielern: Franz Jüttner, Leos Andysek, Sebastian Schwele, Marek Chudy, Moritz Geiselbrechtinger, Max SchnindlerPhillip Bialon, Patrick Lange, Josef Wieser und Thomas Dahlem. |
Die Gründungmitglieder waren
- Angelika Pertschy
- Franz Jüttner
- Sebastian Schwele
- Partick Lange
- Max Schindler
- Moritz Geiselbrechtinger
- Leos Andysek
DEr Name HC 98 München entstand in einer Gemeinschaftsproduktion unter allem Vereinsgründern. Jeder durfte etwas beisteuern. Unter anderem wollte man mit Namen und Wappen den alten EHC 70 nochmal aufleben lassen, aber nicht komplett kopieren. So entschied man sich für eine neue "Version" des alten Wappens und das HC im Namen sollte eine Art Homage an das Schweizer Eishockey sein, in dem sehr viele Traditionsvereine ein simples HC im Namen trugen (z.B. HC Davos, der zur damaligen Zeit ein sehr schönes Eishockey bot).
Die erste Saison:
Das erste Ligaspiel absolvierte der noch junge Verein am 25.10.1998 bei der 1b des ESC Dorfen. Nach gerade mal 6 Sekunden im 1. Drittel schoss Sebastian Schwele das erste Tor der Vereins Geschichte. 16:0 lautete zum Schluss das Endergebnis des Premierenspiels. Beste Torschützen waren mit je 3 Treffern Sebastian Schwele und Hermann Retzer.
Am Ende der Vorrunde stand man ungeschlagen mit 24:0 Punkte und 159:22 Tore auf Tabellenplatz 1, welcher den Aufstieg in die Landesliga sicherte. Highlight dieser Vorrunde waren unter anderem das Spiel bei der 1b von Gebensbach, bei der man den höchsten Saison- bzw. sogar den höchsten Pflichtsieg der Vereinsgeschichte feierte. Das Spiel endete 27:1 für den EHC. Bemerkenswert war hier vor allem die 3. Spielminute in der die Tor 1 - 3 fielen sowie die letzte Minute des Spiels. Denn bei genau 59:50 schaffte Gebensbach den Ehrentreffer zum 1:27. Torschütze hier war der Spieler Daniel Schwarz.
Aber auch das Spiel gegen den USC München blieb vielen Zuschauern in Erinnerung. EHC Präsident Franz Jüttner lies nur für dieses Spiel den Ex-Hedos-Star Ken Berry aus Kanada einfliegen. Franz Jüttner: "Ken hat mir damals bei Hedos versprochen, dass er, falls ich einen eigenen Verein gegründet hab, für diesen auf Tore-Jagd gehen wird. Das war halt heute der Fall". Auch wenn es nur ein Kurzauftritt war, war es dennoch beeindruckend. Er schoss innerhalb von knapp 4 Minuten die Tore zum 7:1, 8:1 und 9:1. Endstand des Spiels lautete übrigens 13:4 für den EHC.
In der Meisterrunde gab es dann mit einem 4:4 das erste Unentschieden der Vereinsgeschichte. Gegner war in diesem 1. Spiel der Meisterrunde der SV Apfeldorf. Im Rückspiel konnte man dann mit 4:2 gewinnen.
Das Finale bestritt der EHC dann gegen die 1b des EV Pfonten. Hier setzte man sich mit 3:1 (in Pfronten) und 5:3 (in München) durch und holte die Bayrische Bezirksligameisterschaft nach München.
Topscorer der Premierensaison war Stürmer Marek Chudy mit 23 Toren und 24 Assists in 15 Spielen.
Folgende Mannschaft war bei der Bezirkligameisterschaft auf dem Eis vertreten:
Tor: 30 Holger Bock, 31 Thomas Dahlem
Abwehr: 4 Josef Wieser, 6 Sebastian Schwele, 13 Norbert Arians, 24 Franz Jüttner, 28 Manfred Voggenreiter, 68 Patrick Fertich
Sturm: Oliver Kleininger, 10 Philipp Bialon, 11 Ken Berry, 16 Marek Chudy, 19 Leos Andrysek, 20 Oliver Chilian, 21 Walter Deisenberger, 23 Oliver Göß, 59 Karsten Schille, 15 Karsten Urban, 26 Manfred Gehl, 14 Hermann Retzer


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